14. Juni 2026 · 9 Min. Lesezeit
So prüfen Sie die Bildwiederholrate Ihres Monitors (Hz) in 2026 — Browser, Windows, macOS & Linux
Prüfen Sie Ihre Bildwiederholrate in Sekunden. Die genauen Schritte für Browser, Windows, macOS und Linux — plus die Lösung, wenn ein Monitor bei 60 Hz festhängt.
Ihre Bildwiederholrate gibt an, wie oft pro Sekunde Ihr Bildschirm das Bild neu zeichnet, gemessen in Hertz (Hz). Ein 60-Hz-Bildschirm zeichnet 60-mal pro Sekunde neu; ein 144-Hz-Gaming-Monitor 144-mal. So prüfen Sie es in Ihrem Browser in einer Sekunde — und unter Windows, macOS und Linux, wenn Sie sicher sein müssen.
Schnelle Antwort
Um Ihre Bildwiederholrate sofort zu prüfen, öffnen Sie das Bildschirm-Tool und lesen Sie den Wert Bildwiederholrate — er misst live das tatsächliche Frame-Timing Ihres Browsers und rundet auf die nächste Standardrate (60, 120, 144 Hz…). Zur Bestätigung auf Systemebene: Windows → Einstellungen → System → Anzeige → Erweiterte Anzeige; macOS → Systemeinstellungen → Displays; Linux → xrandr im Terminal ausführen. Zeigt Ihr Hochfrequenz-Monitor 60 Hz an, liegt es meist an der OS-Einstellung, am Kabel oder am falschen Anschluss — Lösungen unten.
| Methode | Wo | Am besten für |
|---|---|---|
| Browser (gemessen) | Bildschirm-Tool | Sofortprüfung, jedes Gerät |
| Windows | Erweiterte Anzeigeeinstellungen | Bestätigen + ändern der Rate |
| macOS | Systemeinstellungen → Displays | Bestätigen + ProMotion |
| Linux | xrandr-Terminalbefehl | Exakte Modusliste je Ausgang |
Bildwiederholrate im Browser prüfen (am schnellsten)
Die schnellste Prüfung braucht gar keine Einstellungen. Unser Bildschirm-Tool misst, wie schnell Ihr Browser Bilder zeichnet — mit demselben Timing-Signal, das auch Spiele nutzen (requestAnimationFrame), tastet es ab und rundet das Ergebnis auf die nächste Standardrate. Öffnen Sie es, und die Karte Bildwiederholrate füllt sich innerhalb einer Sekunde, neben Ihrer Auflösung, dem Pixelverhältnis, der Farbtiefe und dem Seitenverhältnis.
Es ist eine echte Messung, keine Schätzung — betrachten Sie sie aber als „das, was der Browser gerade rendert“. Energiesparmodi oder hohe Hintergrundlast können sie kurzzeitig unter das echte Maximum Ihres Panels drücken; wirkt der Wert niedrig, bestätigen Sie ihn in den OS-Einstellungen mit den Schritten unten.
Unter Windows 11 prüfen und ändern
- Rechtsklick auf den Desktop → Anzeigeeinstellungen (oder Einstellungen → System → Anzeige).
- Nach unten scrollen und auf Erweiterte Anzeige klicken.
- Lesen Sie Bildwiederholfrequenz auswählen — das Dropdown zeigt Ihre aktuellen Hz.
- Wählen Sie den höchsten angebotenen Wert; der Bildschirm aktualisiert sich sofort.
Fehlt die erwartete Rate, liegt die Grenze an Hardware oder Verkabelung, nicht an Windows — siehe Fehlerbehebungstabelle unten.
Unter macOS prüfen und ändern
- Öffnen Sie Systemeinstellungen → Displays.
- Das Menü Bildwiederholrate erscheint bei Displays, die mehrere Raten unterstützen.
- Bei ProMotion-MacBooks und dem Pro Display XDR sehen Sie Optionen bis 120 Hz; wählen Sie 120 Hz (oder eine feste Rate) statt der adaptiven Voreinstellung, wenn Sie eine konstante Rate wünschen.
Eingebaute MacBook-Panels ohne ProMotion sind auf 60 Hz festgelegt und zeigen das Menü nicht — das ist normal, kein Fehler.
Unter Linux prüfen
Öffnen Sie ein Terminal und führen Sie aus:
# X11 und viele Wayland-Sitzungen: listet alle Modi und die aktive Rate (mit * markiert)
xrandr
# Wayland / Hyprland
hyprctl monitors
# GNOME unter Wayland
gnome-randr query
xrandr zeigt jeden verbundenen Ausgang mit seinen verfügbaren Modi; aktive Auflösung und Rate sind mit einem Sternchen markiert. Zum Setzen: xrandr --output DP-1 --mode 2560x1440 --rate 144.
Warum Ihr Monitor bei 60 Hz festhängt
Das ist das häufigste Bildwiederholraten-Problem und fast immer in Minuten lösbar:
| Symptom | Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| 144-Hz-Panel bietet nur 60 Hz | OS steht noch auf 60 Hz | Manuell in den Anzeigeeinstellungen setzen (oben) |
| Höhere Rate ausgegraut | Kabel transportiert die Bandbreite nicht | Mitgeliefertes DisplayPort- oder HDMI-2.1-Kabel verwenden |
| Keine hohe Rate am Desktop-PC | Am Mainboard statt am GPU angeschlossen | Kabel an die Anschlüsse der Grafikkarte umstecken |
| Rate fällt bei 4K | Bandbreite bei dieser Auflösung ausgereizt | Auflösung senken oder DisplayPort 2.1 / HDMI 2.1 nutzen |
| Rate begrenzt am Laptop | Energiesparprofil | Auf Leistungsprofil wechseln, Netzteil anstecken |
Die Bandbreite ist der versteckte Übeltäter: 1440p bei 144 Hz braucht weit mehr, als ein einfaches HDMI-Kabel liefert. Das beiliegende Kabel ist für den Höchstmodus des Panels ausgelegt — generische Ersatzkabel oft nicht.
Bringen mehr Hz wirklich etwas?
Bei allem, was sich bewegt, ja. Bei 60 Hz zeichnet der Bildschirm alle ~16,7 ms ein neues Bild; bei 144 Hz alle ~6,9 ms. Deshalb wirken Mauszeiger, Scrollen und schnelle Spiele auf Hochfrequenz-Displays merklich flüssiger. Der Haken: Ihr GPU muss genug Bilder erzeugen, um die Rate zu füllen, was auf Ihre Grafikhardware zurückführt — ein 144-Hz-Panel mit 50 fps fühlt sich nicht wie 144 Hz an. Beim statischen Lesen oder Video mit 24-30 fps ist der Unterschied minimal.
Prüfen Sie Ihr Setup von Anfang bis Ende
Laden Sie nach jeder Änderung das Bildschirm-Tool neu und prüfen Sie drei Dinge:
- Die Bildwiederholrate zeigt den Wert, den Sie gesetzt haben.
- Ihre Auflösung ist noch die gewünschte (manche Panels tauschen Auflösung gegen ihre höchste Rate).
- Das Pixelverhältnis passt zu Ihrer Skalierung — wirkt Text nach einem Moduswechsel unscharf, siehe unseren Leitfaden zu Pixelverhältnis und Viewport.
Fordern Sie dann den GPU, um zu bestätigen, dass er die Rate halten kann. Die Bildwiederholrate ist die Obergrenze; die Bilder pro Sekunde sind das, was Sie darunter tatsächlich erhalten.